Umweltfreundliche Beschaffung
Sowohl Bund, Länder und Kommunen als auch immer mehr privatwirtschaftliche Unternehmen setzen sich engagierte Ziele in Sachen Klimaschutz. Dabei spielt nicht nur die Energieerzeugung, sondern vor allem die Energienutzung im Sinne eines nachhaltig ausgerichteten Wirtschaftens eine immer größere Rolle. Besonders im Sektor der Informationstechnologien ist die Eindämmung steigender Betriebskosten eine notwendige Maßnahme, um öffentliche Kassen als auch unternehmerische Budgets nachhaltig zu entlasten. Vor dem Hintergrund steigender Komplexität von Produkten sowie schnellerer technologischer Entwicklungen bieten Energielabels eine wichtige Hilfestellung für Entscheidungen von Einkäufern und Beschaffungsstellen.
Beschaffungsregeln auf nationaler oder internationaler Ebene sollen den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern ohne Bevorzugung oder Diskriminierung Einzelner fördern. Das Ziel sind transparente und verifizierbare Bedingungen, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei jedem Einkauf sicherstellen. Die Regelungen fördern den freien Handel zwischen den Staaten und erhöhen den Wettbewerb zwischen Lieferanten.
Der rechtliche Handlungsspielraum zur Berücksichtigung von ökologischen Kriterien im Beschaffungsprozess wird nachfolgend anhand von wichtigen Kernaussagen dargestellt. Darüber hinaus beraten wir gerne öffentliche Einrichtungen und Unternehmen zur Initiierung umweltfreundlicher Beschaffung.
