Gutes Praxis Beispiel
| Land: | Deutschland, Nord Rhein-Westphalen |
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|---|---|---|
| Produktgruppe: | Grüner Strom | |
| Name der Organisation: | Stadt Gelsenkirchen |
Überblick
Einsparungen CO2: 3.000 Tonnen/Jahr
Seit 2004 bezieht die Stadt Gelsenkirchen 15 % ihres Stroms aus erneuerbaren Energien. Ihrem Leitbild als Solarstadt verpflichtet setzt die Kommune auch in anderen Handlungsbereichen Akzente und geht deshalb auch bei der Nutzung von Grünem Strom mit gutem Beispiel voran.
Angaben zur Institution
| Adresse: | 45875 Gelsenkirchen |
|---|---|
| Einwohner: | 275.000 |
| Ansprechpartner: | Armin Hardes |
| Position: | Referat Umwelt / Abt. 60/2 |
| Telefon: | +49 (0) 209-169- 45 84 |
| Telefax: | +49 (0) 209-169- 48 12 |
| E-Mail: | |
| Webseite: | www.gelsenkirchen.de |
| Anzahl Mitarbeiter/innen | 4.300 |
Früher stark von der Montanindustrie geprägt, hat sich Gelsenkirchen mit einer Vielzahl von Projekten und Aktivitäten einen Namen als Solarstadt erworben. Diesem Leitbild der Solarstadt verpflichtet, setzt die Kommune auch in anderen Handlungsbereichen Akzente.
Organisation des Beschaffungswesens
Wie jede Kommune unterliegt Gelsenkirchen den Vergabevorschriften für die öffentliche Hand. Die Beschaffung für die Verwaltung ist zentral organisiert und unterliegt internen Richtlinien, welche die Einhaltung verschiedener Umweltschutz- und Energieeffizienzkriterien verbindlich vorschreiben.
Maßnahmen
Die Stromlieferung für kommunale Gebäude, Straßenbeleuchtung,
Verkehrseinrichtungen und Parkscheinautomaten hat die Stadt für die
Bezugsjahre 2004/05 aufgrund der entsprechenden Schwellenwerte
erstmalig europaweit ausgeschrieben.
Das Referat Umwelt hat die grundsätzlichen Anforderungen zur
Berücksichtigung von Grünem Strom rechtzeitig eingebracht, während das
Referat Hochbau die Ausschreibung federführend vorbereitet hat.
Gemeinsam mit der zentralen Beschaffungsstelle wurden der
Herkunftsnachweis entsprechend der Kriterien des Labels „TÜV EE01" -
neben Preis und Versorgungssicherheit - als verbindliches
Zuschlagskriterium festgelegt. Alternative Angebote für 100 %
Standardstrom sowie für einen Mix aus 15 % Grünen Strom und 85 %
Standardstrom seien einzuholen.
Bei Bewertung der Angebote erwies sich ein Alternativangebot 15 % Grünen Strom als das wirtschaftlich günstigste und erhielt entsprechend den Vergabevorschriften den Zuschlag.
Erfolg
In der Ausschreibung für den Strombezug 2006/07 ist erstmalig ein Anteil von 15 % Grünem Strom fest vorgeschrieben. Durch Einbeziehung der städtischen Eigenbetriebe konnte der Lieferumfang beträchtlich erweitert werden. Die jährlich 5,31 Mill. kWh Grüner Strom ersparen dem Klima ab 2006 jährlich ca. 3.000 Tonnen CO2.
www.gelsenkirchen.de
http://stadt.gelsenkirchen.de/Virtuelles_rathaus/Umwelt/umwelt.pdf
