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Nachrichten

Hier finden Sie aktuelle Information rund um die Themen Grüne/Umweltfreundliche Beschaffung sowie Label.

  • 11.06.2009: Verbände fordern den Staat zu einer verantwortlichen öffentlichen Beschaffung auf  
Einen Aktionsplan für eine verantwortliche öffentliche Beschaffung hat das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung heute vorgelegt. Darin fordern über 40 Verbände, unter ihnen kirchliche Institutionen, Gewerkschaften, verbraucher-, umwelt- und entwicklungspolitische Verbände, den Staat auf, mehr Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Im April wurde dazu die notwendige Gesetzgrundlage geschaffen: Staatliche Stellen können nun auch ökologische und soziale Kriterien bei ihren Einkäufen anwenden. Dennoch ist eine Kehrtwende in der täglichen Beschaffungspraxis staatlicher Behörden bis dato ausgeblieben.
Quelle: http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&bereichs_id=&themen_id=&mit_id=1163&task=mit
  • 08.04.2009: EU-Komission schreibt "Emas Award 2009" aus

Thema ist in diesem Jahr der Umweltschutz in der Lieferkette

Firmen mit besonders umweltfreundlichen Beschaffungsprozessen können sich am EU-Wettbewerb um den "Emas Award 2009" beteiligen.

Quelle: http://www.dihk.de/index.html?/inhalt/themen/innovationundumwelt/news/meldung0544.html

 

  • 05.05.2009: Blauer Engel ist jetzt auch Klimaschutzzeichen

Umweltzeichen wir auf sparsame und klimafreundliche Haushaltsgeräte sowie Wärmedämmung ausgeweitet

Quelle: http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/43929.php

 

  • 13.04.2009: Verwirrende Energiespar-Etiketten 
Neue Labels auf Kühlschränken und Waschmaschinen sollen helfen, den Stromverbrauch zu senken
Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1998412_0_5792_eu-vorstoss-verwirrende-energiespar-etiketten.html

 

 

  • 13.04.2009: Atom- und Kohlestrom als „Öko-Strom“ umdeklariert

    Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt

Quelle: http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/atom_und_kohlestrom_als_oeko_strom_umdeklariert/

 

  • 26.03.09: Schärfere Ökolabelkriterien
Auf der Sitzung des Komitologie-Ausschusses zum Ökolabel am 19. und 20. März wurden für sieben Produktgruppen neue Kriterien zur Vergabe des europäischen Ökolabels beschlossen. Die neuen Regelungen beziehen sich konkret auf Textilien, Matratzen, Taschentücher, Schuhe, Bodenbeläge und Campingplätze.
Quelle: http://www.eu-koordination.de/index.php?page=23&vorlage=fuenfb&id=941
  • 23.03.2009: Sonderforum "Licht & Energie" bei der KOMCOM SÜD 2009

Bei der Fachmesse für Öffentliche Verwaltung KOMCOM SÜD 2009 (28.- 29. April in Karlsruhe) referieren an beiden Messetagen hochkarätige Experten von Energieagenturen, Architekten und Stadtplaner sowie Vertreter von Städten und Gemeinden zum kommunalen Energiemanagement und zu kosteneffizienter, moderner Stadtbeleuchtung.

Quelle: http://umweltdienstleister.de/index.phtml?read=1271

 

  • 23.03.2009: Öko-Einkauf entlastet öffentliche Haushalte

Deutsche Behörden berücksichtigen ökologische Aspekte bei der Beschaffung seltener als öffentliche Einrichtungen anderer europäischer Länder. Während der Anteil der umweltfreundlichen Güter am öffentlichen Beschaffungsvolumen im Vereinigten Königreich 74 Prozent erreicht, liegt der Vergleichswert für Deutschland nur bei 30 Prozent. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Im Durchschnitt kommen die sieben analysierten EU-Staaten auf eine Quote von 45 Prozent.

Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist der Einkauf ökologisch vorteilhafter Produkte für die öffentliche Hand nicht teurer, sondern im Gegenteil sogar günstiger als die Beschaffung konventioneller Waren und Dienstleistungen. "Dem höheren Einkaufspreis für umweltfreundliche Güter stehen in der Regel niedrigere Betriebskosten gegenüber. Das lässt sich insbesondere für die Bereiche Bau und Transport nachweisen", kommentiert Stefan Calvi. Die erzielten Einsparungen beliefen sich im Durchschnitt der sieben Länder auf 1,2 Prozent, im Vereinigten Königreich sogar auf 5,7 Prozent. In Deutschland lag das realisierte Einsparvolumen bei gut 0,3 Prozent.

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-03/13430652-oeko-einkauf-entlastet-oeffentliche-haushalte-007.htm

 

  • 06.03.2009: Was der Einkauf für die Nachhaltigkeit tun kann

Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet der Lehrstuhl Investitionsgütermarketing und Beschaffungsmanagement der Universität Stuttgart (Prof. Dr. Dr. h. c. Ulli Arnold) zusammen mit der BME Region Stuttgart und Mittlerer Neckar die „Ringvorlesung Beschaffung“. Diese richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Einkauf, Beschaffung, Logistik und Materialwirtschaft. In diesem Jahr soll das Thema Nachhaltigkeitsmanagement im Einkauf näher untersucht werden. Dabei geht es zunächst um die besondere Relevanz ökologischer Nachhaltigkeit für den Einkauf.

Quelle: http://www.beschaffung-aktuell.de/ba/live/fachartikelarchiv/ha_news/show.php3?id=31846197&ps_alayout=l_2.inc

 

  • 06.03.2009: Schweizerisch statt nur gerade billig

Kantone und Gemeinden verlangen vermehrt, dass die von ihnen eingekauften Waren aus fairer Produktion stammen. Schweizer Produzenten sind damit einverstanden. Sie fordern aber, dass die öffentliche Hand höhere Preise bezahlt.

Quelle: http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Schweizerisch-statt-nur-gerade-billig_499649.html

 

  • 26.02.2009: Keine grünen Computer in Sicht

Die Computermesse CeBit widmet sich nächste Woche dem Thema »Green IT«. Bis jetzt ist umweltfreundliche und energiesparende Computertechnik noch eine Nische. Schuld daran ist auch die Politik, die bis jetzt keine verbindlichen Standards vorsieht. Experten aus Politik und Wirtschaft diskutierten am Dienstag in Berlin.

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/144534.keine-gruenen-computer-in-sicht.html


  • 23.02.2009: Der A-Klasse Kühlschrank

Die EU will die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten ändern. Verbraucherschützer sind skeptisch.

 

  • 19.02.2009: Energieeffizienzlabel: Wirtschaftsinteressen verhindern Transparenz für Verbraucher

Das Wirtschaftsministerium wehrt sich gegen die Wünsche des Umweltministeriums und sechs anderer Mitgliedstaaten, die Energieeffizienz-Kennzeichnung zu vereinfachen. Zusammen mit Spanien und Polen hält Deutschland an dem Vorschlag der Kommission fest, die Energieklassen A1, A2 und A3 einzuführen, obwohl dies Verbraucher verwirren würde.

http://www.eu-koordination.de/index.php?page=23&vorlage=fuenfb&id=886 

 

  • 17.02.2009: Handelt Lübeck in Zukunft fair?

Bisher kauft die Stadt beim billigsten Anbieter. Nur Waren aus Kinderarbeit sind ausdrücklich ausgeschlossen. Das könnte sich in Zunkunft ändern. Ein neues Vergaberecht macht es möglich, bei Ausschreibungen fair gehandelte Produkte zu bevorzugen. In Lübeck gibt es jetzt eine Intitiative, die genau dieses erreichen möchte.

Quelle:http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=50619

 

  • 05.02.2009:Verordnung zu Standby- und Schein-Aus-Verluste in Kraft getreten

Die Europäische Kommission hat am 17. Dezember 2008 die Ökodesign-Verordnung zur Begrenzung der Stromverluste im Bereitschafts- und Schein-Aus-Zustand für Haushalts- und Bürogeräte als erste Durchführungsmaßnahme zur Ökodesign-Richtlinie verabschiedet.

Die Verordnung (1275/2008) wurde am 18. Dezember 2008 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und trat damit am 07.01.2009 in Kraft. Die erste Stufe der Ökodesign-Anforderungen aus dieser Verordnung gelten damit ab dem 07.01.2010. Die zweite Stufe tritt am 07.01.2013 in Kraft.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

  • 07.01.2009: Glühlampe wird in Europa verboten

Die Vertreter der Mitgliedstaaten haben in der Sitzung des Regelungsausschuss am 8. Dezember der schrittweisen Abschaffung von Glühlampen zwischen 2009 und Ende 2012 zugestimmt. Insgesamt reicht die vorgeschlagene Verordnung mit insgesamt 6 Phasen bis zum Jahr 2016. Die Verordnung wird nun vom Europäischen Parlament geprüft. Sie soll im März 2009 offiziell von der Kommission verabschiedet werden. In fünf Jahren muss die Verordnung überprüft werden. Die technischen Dokumente sowie eine Pressemitteilung der EU-Kommission finden sich hier.

 

Quelle: Institut für Okologie und Politik

  • 01.12.2008: McKinsey-Studie zeigt: Investitionen der Öffentlichen Hand haben enormes Potenzial für den Klimaschutz

Bund, Länder und Kommunen verfügen mit jährlichen Ausgaben für die Beschaffung in Höhe von insgesamt rund 260 Milliarden Euro über ein enormes Marktpotenzial. Davon haben über 50 Milliarden Euro unmittelbare Relevanz für "grüne" Zukunftsmärkte. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey & Company Inc. hervor, die Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute in Berlin vorstellte. "Bund, Länder und Kommunen sollten einen Beschaffungs- und Investitionspakt schließen und vereinbaren, Umweltaspekten bei der Beschaffung einen noch höheren Stellenwert einzuräumen. Denn klimafreundliche Investitionen helfen nicht nur Geld zu sparen, sondern schaffen auch Wirtschaftswachstum und Beschäftigung", sagte Gabriel.

Quelle: Bundesumweltministerium

  • 23.11.2008: Beschaffungs-Preis ausgelobt

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) werden 2009 zum vierten Mal öffentliche Auftraggeber auszeichnen, die innovative Konzepte zur Optimierung von Beschaffungsprozessen entwickelt haben. Träger des Preises „Innovation schafft Vorsprung“ können Vergabestellen sein, die innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beschaffen. Einsendeschluss für die Konzepte ist der 9. Januar 2009.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 

  • 19.11.2008: Der Blaue Engel aktiv im Klimaschutz

Neues Kennzeichen für besonders Energie sparende und klimafreundliche Produkte

Der Blaue Engel setzt künftig stärker auf den Klimaschutz: Ab Beginn des kommenden Jahres wird das älteste und bekannteste Umweltzeichen der Welt auch besonders Energie sparende und klimafreundliche Waren und Dienstleistungen kennzeichnen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern damit eine bessere Orientierung beim Kauf liefern. "Das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die Jury Umweltzeichen entwickeln den Blauen Engel so weiter, dass er im Rahmen der Klimapolitik der Bundesregierung zum führenden Kennzeichen für klimafreundliche Produkte wird", sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium auf der Jubiläumsveranstaltung zum 30. Geburtstag des Blauen Engels.

Quelle: Bundesumweltministerium 

  • 27.10.2008: Kommunenwettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" ist gestartet

Der im Juni dieses Jahres von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gestartete Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" geht in seine zweite Runde: Bis zum 27. Februar 2009 sind Städte und Gemeinden aufgefordert, innovative Konzepte für eine energieeffiziente Stadtbeleuchtung zu entwickeln und einzureichen. Bereits die Konzeptentwicklung wird vom Bundesumweltministerium unterstützt. Darüber hinaus können die Preisträger für die Umsetzung ihrer Beleuchtungskonzepte Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm in Anspruch nehmen.

Quelle: www.bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de  

  • 22.10.2008: Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge

Das Europäische Parlament hat heute eine neue Richtlinie "über die Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge" verabschiedet, durch die der Markt für umweltfreundliche Fahrzeuge angeregt und gefördert werden soll. Im öffentlichen Beschaffungswesen sollen künftig die tatsächlichen, über die gesamte Lebensdauer anfallenden Kosten einschließlich der Umweltkosten als aktives Kriterium einbezogen werden. 

Quelle: Europäisches Parlament 

  • 20.10.2008: »Flexibilität bei Beschaffung von Fahrzeugen wahren«

Die Bundesregierung soll darauf hinwirken, dass die EU-Richtlinie über die Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge (Ratsdokument 5113/08) geändert wird. Dies hat der Bundestag am 16. Oktober auf Empfehlung des Verkehrsausschusses (16/10273) beschlossen. Der Bundestag bezweifelt, dass die Markteinführung sauberer Fahrzeuge nur durch EU-weite Kriterien für die öffentliche Beschaffung gefördert werden kann, wie es der EU-Vorschlag vorsieht. Die EU will eine verbindliche Berechnungsmethode für Energie- und Umweltkosten als Kriterium für die Erteilung von Zuschlägen bei öffentlichen Aufträgen einführen. Aus Sicht der Abgeordneten brauchen Beschaffungsstellen und Unternehmen aber Flexibilität bei der Art und Weise, wie sie der Verpflichtung nachkommen, Umweltaspekte zu berücksichtigen.

Quelle: Das Parlament  

  • 15.10.2008: Ab 2009 Ökostrom für Bremen und Bremerhaven

Die öffentlichen Gebäude der Freien Hansestadt Bremen und der Stadt Bremerhaven werden ab dem 1. Januar 2009 mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Der Auftrag zur Lieferung des Ökostroms wurde nach europaweiter Ausschreibung an den regionalen Stromanbieter swb vergeben. Umweltsenator Dr. Reinhard Loske: „Mit der Umstellung auf Ökostrom nutzen wir unsere Rolle als öffentliche Auftrageber, um einen zusätzlichen Anreiz zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu geben. Damit leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Schaffung einer langfristig sicheren Energieversorgung.“

Quelle: europaticker

Mit einer Selbstverpflichtung wollen Nutzfahrzeughersteller harte Schadstoffgrenzwerte vermeiden. Damit will die Branche der EU beim Thema Schadstoffausstoß entgegenkommen. (Financial Times Deutschland)

Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages befasst sich am Montag in einer öffentlichen Anhörung mit der geplanten Modernisierung des Vergaberechts. Die Ausgaben der öffentlichen Hand für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen betragen etwa 360 Milliarden Euro und müssen explizit und nachprüfbar an Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichtet werden, fordert der Rat für Nachhaltige Entwicklung. Das sieht die Bundesregierung anders und will die Verankerung sozialer und ökologischer Kriterien bei der Auftragsvergabe mit einer Kann-Bestimmung nur als eine Möglichkeit einbringen.

Ein Beitrag vom Öko-Institut e.V.

Eine auf Umweltschutz-Aspekte ausgerichtete Beschaffung, kann sich auch ökonomisch rechnen. So sind zwar umweltfreundliche Produkte bezogen auf den reinen Kaufpreis häufig teurer. Blickt man jedoch auf die Gesamtkosten, auch Total Cost of Ownerhsip (TCO) genannt, ergibt sich ein ganz anderes Bild.

 

Im September wird der erste Papieratlas für Deutschland erscheinen, der erstmals die Daten zum Papierverbrauch der deutschen Städte über 100.000 Einwohner darstellt und zugleich die erreichten Einsatzquoten von Recyclingpapier dokumentiert. Initiiert hat den "Papieratlas 2008" die Initiative Pro Recyclingpapier zusammen mit ihren Kooperationspartnern, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Deutschen Städtetag.

 

Nachhaltigkeit und Imagewirkung sichern Wettbewerbsvorteile. Deutsche Unternehmen weisen einen deutlichen Nachholbedarf bei der umweltfreundlichen Beschaffung von Materialien auf.

 

  • 17.07.08: EU will umweltfreundlichere öffentliche Beschaffung

Die EU-Kommission hat ein Politikprogramm vorgeschlagen, wie in der EU die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (Green Public Procurement - GPP) unterstützt werden kann. Die EU-Kommission schlägt vor, dass bis 2010 mindestens die Hälfte aller öffentlichen Einkäufe und Aufträge den gemeinsam zu beschließenden GPP-Kriteren entsprechen sollen. Diese beziehen sich zunächst auf zehn Bereiche:  

    1. Bauwirtschaft
    2. Nahrungsmittel und Verpflegung
    3. Verkehr und Transportsysteme
    4. Energie
    5. Bürogeräte und Computer
    6. Kleidung, Uniformen und andere Textilien
    7. Papier und Druckdienste
    8. Möbel
    9. Reinigungsmittel und -dienstleistungen
    10. Ausrüstung im Gesundheitswesen

http://www.eu-koordination.de/index.php?page=23&vorlage=fuenfb&id=679

http://ec.europa.eu/environment/gpp/pdf/com_2008_400.pdf

  • 16.07.2008: Aktionsplan für nachhaltige Produkte und Technologien

Die Kommission schlägt vor, EU-weit einheitliche und verbindliche Kriterien für eine umweltfreundliche Beschaffung zu beschließen. Bis zum Jahr 2010 soll so mindestens die Hälfte aller Ausschreibungsverfahren umweltorientiert sein.

http://www.eu-koordination.de/index.php?page=23&vorlage=fuenfb&id=673

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/1154&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/41997.php

  • 22.06.2008: Debatte um Kfz-Steuer - Fragezeichen beim Autokauf

Quelle: Frankfurter Neue Presse 

  • 09.06.2008: Analyst: Unternehmen sollten Green-IT-Richtlinien einführen

  • 27.05.2008: EU hat neues Trainingstoolkit zur grünen Beschaffung für EU Verwaltung von ICLEI entwickeln lassen. Informationen finden Sie auf der Webseite der DG Umwelt
  • 09.05.2008: 30 Jahre Blauer Engel – Auch Du kannst Deine Welt verändern

    Zu seinem Geburtstag hat das weltweit erfolgreichste Umweltzeichen der Blaue Engel die Aktion 30 Jahre Blauer Engel ins Leben gerufen. Bekennen auch Sie Farbe! Setzen Sie sich gemeinsam mit Politik und Wirtschaft für eine bessere Umwelt ein – auf dem längsten Sofa der Welt. 

  • 26.03.2008: Klimaschutzprogramm "ÖkoKauf Wien" spart CO2 und Geld (Rathauskorrespondenz vom 26.3.2008)

    Die Stadt Wien bedeutende Einsparungen beim CO2 durch die Arbeit von "ÖkoKauf Wien", des Klimaschutzprogramms für den ökologischen Einkauf der Stadt Wien wie Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima und Stadtbaudirektor Gerhard Weber gemeinsam mit dem "ÖkoKauf Wien"-Programmleiter Ekkehard Philipp erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. (Quelle: Webservice der Stadt Wien)

  • 04.03.2008: Lebenszykluskosten

    Erheblichen Handlungsbedarf beim Zukunftsthema Lebenszykluskosten sieht die VERBRAUCHER INITIATIVE. Der Bundesverband stellte jetzt eine entsprechende Handelsbefragung zur Angabe dieser Kosten bei strombetriebenen Geräten vor. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ruft Hersteller und Einzelhandel auf, mehr ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und mehr entsprechende Produkte herzustellen und zu listen.

Unter Lebenszykluskosten versteht man die Berücksichtigung aller anfallenden Kosten von der Herstellung bis zur Entsorgung. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Gesamtkosten eines Produktes und brauchen dazu mehr Angaben als den reinen Verkaufspreis. So können die Betriebskosten in der Folge das Haushaltsbudget erheblich belasten.

Weitgehende Unwissenheit herrscht bei den 56 befragten Unternehmen aus fünf Branchen beim Thema Lebenszykluskosten. Nur 55% hatten von dem Begriff bisher gehört. Da wundert es wenig, wenn auch nur 35% der Befragten den Verkauf stromeffizienter Geräte durch entsprechende Angaben fördern. Es zeigt sich, dass vor allem die Segmente Versandhandel und Elektrohandel besser informiert sind.

Die Ergebnisse der Handelsbefragung sind auf der Seite www.nachhaltige-produkte.de dokumentiert.

Quelle: Verbraucher.org

  • 03.03.2008: Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts vorgelegt   

  • 03.03.2008: Die IT-Branche sieht sich als Vorreiter im Umweltschutz

http://www.heise.de/newsticker/meldung/104401

http://www.perspektive-mittelstand.de/Studie-Sozialbewusstes-Management-und-Umweltschutz-erhoehen-die-Rentabilitaet/management-wissen/1738.html

Einen stärkeren Fokus auf Umweltfreundlichkeit bei der Beschaffung von Informationstechnik stellen die Marktbeobachter von Forrester fest. Die Schere zwischen allgemeinem Bewusstsein und konkretem Handeln schließt sich jedoch nur langsam.

Das Bewusstsein für Umweltfragen beim IT-Betrieb ist hoch“, berichtet Forrester-Analyst Christopher Mines nach einer Befragung von 130 IT-Profis in Nordamerika und Europa. Danach halten 94 Prozent Umweltaspekte bei der Planung des IT-Betriebs für wichtig oder sehr wichtig. Im April 2007 waren es 87 Prozent. Ein gutes Drittel der Befragten hält Öko-Aspekte sogar für „sehr wichtig“. Dabei geht es den Firmen aber nicht nur uneigennützig um den Schutz der Umwelt – auch wenn dieser Aspekt mit 50 Prozent auf Platz zwei der Motivationsliste rangiert. 55 Prozent wollen die energiebezogenen Betriebsausgaben senken, ein Drittel will mit dem Umweltgedanken zudem weitere operative Kosten drücken.

In der konkreten Umsetzung hapert es allerdings noch: Erst 15 Prozent der Betriebe haben schon einen übergreifenden Plan für Green-IT-Praktiken, ein Viertel arbeitet daran. 40 Prozent überlegen noch. Immerhin: Die Schere zwischen Denken und Handeln schließt sich. 38 Prozent achten auf Umweltkriterien bei der IT-Beschaffung, berichtet Forrester. Im April waren es erst 25 Prozent. „Das deckt sich mit den Berichten der Hersteller, die vor allem in Europa verstärkt auf Umweltaspekte bei der Produktauswahl angesprochen werden“, so Forrester-Mann Mines. Zugleich wächst die Aufmerksamkeit für die Marketingaktivitäten der Hersteller in Sachen umweltfreundliche Produktion, Betrieb und Entsorgung ihrer Produkte. Nur noch 14 Prozent haben den Green-IT-Rummel der Hersteller noch gar nicht wahrgenommen.

Etwa verspricht HP, bis 2010 den Energieverbrauch seiner Desktop- und Notebook-Familien im Vergleich zu 2005 um 25 Prozent zu senken. Neben effizienteren Netzteilen sowie genügsameren Chipsets spielt dabei auch die Powermanagement-Software Verdiem Surveyor eine wichtige Rolle. Diese allein könne den Energieverbrauch von Rechner und Monitor um bis 33 Prozent reduzieren.

Dorothee Stolzenberg, Deutschland-Topmanagerin bei Dell, wiederum betont im CZ-Interview, ein umfassendes Vorgehen zu praktizieren. Dell wolle nicht nur grün gelabelte Produkte verkaufen, sondern über Druck auf Zulieferer die Idee des Umweltschutzes auch in die Produktionsländer exportieren: „Wir erwarten von Lieferanten umweltgerechtes Agieren.“

  • 19.12.2007: Kommission fördert umweltfreundliche und Kraftstoff sparende Fahrzeuge

Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag angenommen, der zu einer Verringerung des Kraftstoffverbrauchs sowie des CO2- und Schadstoffausstoßes von Kraftfahrzeugen führen soll. Eine erhebliche Emissionsminderung kann dadurch erreicht werden, dass öffentliche Verkehrsbetriebe umweltfreundliche und Kraftstoff sparende Fahrzeuge für den öffentlichen Nahverkehr beschaffen und in ihren Fahrzeugpark eingliedern. Diese Maßnahmen werden in erster Linie Stadtbewohnern zugute kommen.

„Die Bemühungen öffentlicher Stellen zur Förderung umweltfreundlicher und Kraftstoff sparender Fahrzeuge sollten auf europäischer Ebene unterstützt werden, indem dieselben Marktregeln für alle Hersteller in der gesamten Europäischen Union gewährleistet werden“, sagte Jacques Barrot, Vizepräsident und für Verkehr zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission.Mit der vorgeschlagenen Richtlinie werden Umweltkriterien für die öffentliche Beschaffung von Fahrzeugen und Verkehrsdienstleistungen eingeführt. Gegenstand der Richtlinie sind Fahrzeuge, die von öffentlichen Stellen und von Betreibern, die öffentliche Nahverkehrsleistungen erbringen, beschafft werden. Dabei ziehen die Vergabebehörden die Lebenszykluskosten für CO2- und Schadstoffemissionen sowie den Kraftstoffverbrauch als Vergabekriterien heran. Diese Kriterien sind zuerst fakultativ, ab 2012 dann verbindlich vorgeschrieben.

Öffentlich beschaffte Güter und Dienstleistungen stellen einen wichtigen und herausgehobenen Markt dar. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Richtlinie langfristig die Nutzung umweltfreundlicher und Kraftstoff sparender Fahrzeuge fördern und ihre Kosten aufgrund von Größeneinsparungen senken wird. Das trägt auch zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Minderung des CO2- und Schadstoffausstoßes des gesamten Fahrzeugparks in Europa bei.

Mit dem Vorschlag wird eine frühere Richtlinie vom Dezember 2005 zur Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge geändert. Die Richtlinie hat in ihrer vorgeschlagenen geänderten Fassung nicht nur die Verringerung der Schadstoffemissionen, sondern auch des CO2-Ausstoßes und eine Verbesserung der Energieeffizienz zum Gegenstand. Sie konzentriert sich zudem nicht nur auf Lastkraftwagen, sondern gilt für alle Fahrzeugkategorien.

Nähere Informationen finden sich unter:

 

http://ec.europa.eu/transport/clean/index_en.htm

 

http://ec.europa.eu/transport/clean/promotion/index_en.htm

 

  • 04.12.2007: Neue EG-Schwellenwerte ab 01. Januar 2008

Die Europäische Kommission hat mit Datum vom 04. Dezember 2007 die EG-Schwellenwerte zum Vergaberecht durch Verordnung (EG) Nr. 1422/2007 neu festgesetzt. Diese Verordnung wurde im Amtsblatt L 317/34 der Europäischen Union vom 05. Dezember 2007 veröffentlicht und tritt am 01. Januar 2008 in Kraft. Inhaltlich sind die Schwellenwerte der EU-Vergaberichtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG durchgehend gesenkt worden. Dies bedeutet, dass öffentliche Aufträge nunmehr ab einem geringeren Schwellenwert als bislang den Vorschriften des Vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unterliegen und EU-weit ausgeschrieben werden müssen.Für kommunale Auftragsvergaben ergeben sich im Wesentlichen folgende neue Schwellenwerte:

 

VOB-Vergaben: Der Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachung wird von gegenwärtig 5,278 Mio. Euro auf 5,150 Mio. Euro gesenkt.

VOL- und VOF-Vergaben: Der Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachung wird von gegenwärtig 211 000 Euro auf 206 000 Euro gesenkt.

Sektorenauftraggeber (Trinkwasser-, Energieversorgungs- oder Verkehrsbereich):Der Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachung wird von gegenwärtig 422 000 Euro auf 412 000 Euro abgesenkt.

Anmerkung: Für die Vergabepraxis ist zu beachten, dass die geänderten EU-Schwellenwerte ab dem 01. Januar 2008 von allen öffentlichen Auftraggebern im Sinne des § 98 GWB verbindlich beachtet werden müssen. Die oben genannte EG-Verordnung kann bei Interesse unten auf dieser Seite abgerufen werden.

Es ist davon auszugehen, dass in Kürze im Bundesgesetzblatt I ein Hinweis auf diese Verordnung unter der Rubrik „Hinweis auf Rechtsvorschriften der EU“ erfolgen wird. Zur Klarstellung werden die neuen EU-Schwellenwerte darüber hinaus in die Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV) übernommen, deren Änderung im Laufe des Monats Januar 2008 im Bundesgesetzblatt I bekannt gemacht werden soll. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass im Falle von Verstößen gegen das Gebot einer EU-weiten Ausschreibung durch eine fehlerhafte Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 1422/2007 – zum Beispiel durch Unterstellung unzutreffender Schwellenwerte – die EU-Kommission Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland einleiten könnte.

 

  • 17.12.2007: Neue Regeln für die Beschaffung effizienter Bürogeräte

Europäischer Rat beschließt Neufassung der Energy-Star-Verordnung
Der Energy Star ist ein in den USA entwickeltes Label für energieeffiziente Produkte. Seit 2001 kooperiert die Europäische Union mit den USA bei der Kennzeichnung von Computern, Kopiergeräten, Druckern und Monitoren mit dem Energy Star. Im Dezember 2006 wurde das bestehende Abkommen um weitere fünf Jahre verlängert.

Mit der am 17.12.2007 durch den Europäischen Rat verabschiedeten Neufassung der Energy-Star-Verordnung (KOM (2006) 576) wird die Umsetzung des Programms in Europa neu geregelt. Erstmals werden zentrale europäische und nationale Regierungsstellen dazu verpflichtet, bei der Beschaffung von Bürogeräten die Kriterien des Energy-Star-Labels einzuhalten. Gemäß der Europäischen Vergaberichtlinie (2004/18/EG) sind davon in Deutschland alle Bundesministerien betroffen. Die Regelung gilt für alle Beschaffungsmaßnahmen mit einem Mindestwert von 211.000 €, die europaweit ausgeschrieben werden müssen.

  • Nachhaltiger Konsum
    Blauer Engel jetzt auch für Beamer, Gartengeräte und textile Bodenbeläge

    Der Blaue Engel kann zukünftig auch für lärmarme und Energie sparende Beamer, lärmarme Gartengeräte und emissionsarme Teppichböden vergeben werden. Auf ihrer Herbstsitzung hat die Jury Umweltzeichen die notwendigen Vergabegrundlagen beschlossen. Damit bietet der Blaue Engel den Herstellern die Möglichkeit, solche Produkte zu kennzeichnen, die nachweislich leiser sind und weniger Stoffe freisetzen und die damit die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weniger belasten. Darüber hinaus wird die Energieeffizienz bei Beamern belohnt. Dieser Aspekt soll bei der Weiterentwicklung des Blauen Engels eine noch größere Bedeutung bekommen.

    Lärmarme und Energie sparende Beamer sind sowohl in der Freizeit als auch für Sitzungen und Konferenzen die bessere Wahl, um die Umwelt und die Gesundheit zu schützen. Mit dem Umweltzeichen für emissionsarme Teppichböden wurde bei Fußbodenbelägen das Blaue-Engel-Angebot abgerundet. Ob Fußböden aus Holz, Kunststoff oder Textil: Anbieter können nun für jedes Material den Blauen Engel beantragen.

    Die Jury Umweltzeichen will zukünftig den Blauen Engel noch stärker in der klimapolitischen Debatte positionieren. So sollen verstärkt energieeffiziente Waren und Dienstleistungen gekennzeichnet werden. Prüfaufträge für neue Umweltzeichen in der Beleuchtung, bei Ökostrom und für neuartige Akkus unterstreichen das. Auch in den Bereichen Haushaltsgeräte und Heimelektronik soll der Blaue Engel als verlässlicher Wegweiser für umweltschonende und energieoptimierte Technik verankert werden. Damit soll im Jubiläumsjahr 2008, in dem der Blaue Engel seinen 30. Geburtstag begeht, seine führende Stellung als bekanntestes und erfolgreichstes Umweltzeichen gegenüber den Herstellern, dem Handel und den Verbraucherinnen und Verbrauchern gestärkt werden.

    http://www.bmu.de/presse

  • Rechtsgutachten: Nationale Umsetzung der neuen EU-Beschaffungs-Richtlinien

Im Auftrag des Umweltbundesamtes, November 2007

  • Bericht zur Umsetzung der in der Kabinettsklausur am 23./24.08.2007 in Meseberg beschlossenen Eckpunkte für ein Integriertes Energie- und Klimaprogramm

    Grüne Beschaffung ist einer der Schwerpunkte in dem Maßnahmepaket (Seite 83 - 84) Mit dem Beschluss von Allgemeinen Verwaltungsvorschriften/Leitlinien zur umweltfreundlichen und energieeffizienten Beschaffung geht die Bundesregierung mit gutem Beispiel voran. Energieeffiziente Geräte und Dienstleistungen werden durch die bevorzugte Beschaffung gefördert.

    Integriertes Energie und Klimaprogramm

  • Öffentliche Hand ist nicht der billige Jakob - Volker Hauff fordert mehr Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung

    Das Einkaufsverhalten der öffentlichen Hand darf sich nicht an dem Motto “Geiz ist geil” orientieren. Das bisherige Prinzip, nach dem das billigste Angebot bei der öffentlichen Beschaffung den Zuschlag erhält, muss abgelöst werden. Das forderte der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Dr. Volker Hauff, gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin. Beim Bau und der Instandhaltung von Immobilien zum Beispiel dürfe nicht automatisch der “billige Jakob” zum Zug kommen. Hauff will Nachhaltigkeitskriterien in der öffentlichen Beschaffung berücksichtigt wissen. Die rechtlichen Grundlagen der öffentlichen Beschaffungen befinden sich derzeit in der parlamentarischen Diskussion. Der Nachhaltigkeitsratsvorsitzende räumte ein, dass es hierzu unterschiedliche Auffassungen in der Bundesregierung gebe.

    Im Gespräch mit der Bundesregierung drängt der Rat besonders auf die Verbindlichkeit der Nachhaltigkeitsvereinbarungen. Hauff lobte die Bundesregierung für eine vorbildliche Zieldiskussion in Sachen Nachhaltigkeit und forderte glaubwürdige Managementprozesse und ein Controlling der beschlossenen Maßnahmen ein. Der Rat will dabei mit gutem Beispiel voran gehen und seine eigene Arbeit im kommenden Jahr durch ein externes Expertengremium bewerten lassen.
    Quelle: CSR News.net

  • Beschaffung unter Gesichtspunkten des Klimaschutzes hilft mit, umweltfreundliche Unternehmen zu unterstützen und Öko-Innovation zu fördern. Durch die Ankurbelung der Nachfrage nach Produkten und Technologien, die Energie und Ressourcen optimal nutzen, trägt die Politik zur Minderung des Klimawandels bei. Bleibt die Frage: Wie wichtig ist CO2-Management in den Kommunen? Quelle: Handelsblatt

 

  • VERBRAUCHER INITIATIVE über ökologisches und soziales Handeln im Büroalltag: Immer mehr Bundesbürger berücksichtigen beim Einkauf die ökologische und soziale Qualität der Produkte, gehen sparsam mit Wasser und Rohstoffen um und achten auf den Energieverbrauch ihrer Geräte. Was für viele im Privatleben selbstverständlich ist, scheint im Arbeitsleben ungleich schwieriger. Doch öko-faires Handeln ist auch im Büroalltag möglich, wie die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. mit einem neuen Themenspecial auf www.oeko-fair.de zeigt.

 

 

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