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Gutes Praxis Beispiel

Bundesland: Hamburg ehemaliger Bundestag
Produktgruppe: Straßenbeleuchtung, Innenbeleuchtung
Name der Organisation: Freie und Hansestadt Hamburg

Überblick

CO2-Einsparung: 16.800 Tonnen/Jahr

Die Freie Hansestadt Hamburg legt den Schwerpunkt auf Energieeffizienz besonders bei der Beleuchtung. Mit der übergreifenden Aktion „2:1 Leuchtentausch" hat Hamburg eine CO2 Reduktion von 16.800 Tonnen pro Jahr erreicht.

Hamburg ist eine von Deutschlands wachsenden Metropolen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt trägt als große „Infrastrukturbehörde" mit einem breiten Aufgabenspektrum in den Bereichen Stadt- und Landschaftsplanung, Bauen und Wohnen, Verkehr, Energie sowie Natur- und Umweltschutz maßgebliche Verantwortung für die Attraktivität und Funktionalität der Stadt. Aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten zum Klimaschutz in öffentlichen Gebäuden wurde Hamburg im Jahr 2005 durch die Deutsche Umwelthilfe mit dem ersten Platz in der entsprechenden Kategorie des Wettbewerbes „Energiesparkommune" ausgezeichnet.

 

Angaben zur Institution

Adresse: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Stadthausbrücke 8
20355 Hamburg
Einwohner: 1.734.000
Ansprechpartner/in: Dr. Hinrich Hartung
Position: Energieabteilung, Rationelle Energieverwendung
Telefon: + 49 (0)40 - 428 45 2392
E-Mail:
Webseite: www.hamburg.de

Organisation des Beschaffungswesens

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt identifiziert regelmäßig sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen für die öffentlichen Verwaltungen und setzt diese mit Mitteln aus einem gesonderten Budget um. Die Beleuchtungssanierung in allen großen Verwaltungen und Schulen bot sich aufgrund der flächendeckend ähnlichen Beleuchtungstechnologie an, so dass ein standardisiertes Vorgehen gewählt werden konnte. Auf dieser Basis war eine Europaweite Ausschreibung für Material, Planungsleistung und Installation möglich und zusätzliche Kosteneinsparungen konnten erreicht werden.

Maßnahmen

Zwischen den Jahren 1994 und 2005 wurden mehr als 200.000 Lampen in 426 Gebäuden energetisch optimiert. Die Lampen in den Leuchten mit zwei ineffizienten Leuchtstofflampen wurden durch eine moderne und effiziente Lampe mit elektronischem Vorschaltgerät ersetzt. Mit dem Einsatz dieser modernen Technologie wurde zwar die Lichtausbeute etwas reduziert, jedoch konnte der Energieverbrauch um die Hälfte gesenkt werden. Die Investitionskosten lagen bei ca. 22 Mio. Euro. Das Projekt wurde mit Mitteln des Hamburger Haushalts sowie einem Kredit des Hamburger Energieversorgers finanziert. Der Kredit ist durch die jährlichen Kosteneinsparungen finanziert.

Erfolg

Durch die Maßnahmen spart Hamburg jährlich 22 Mio. kWh Strom, was einer Einsparung von 16.800 Tonnen CO2 entspricht. Zusätzlich spart der Hamburger Haushalt jährlich 3.66 Mio. Euro.

Kofinanziert von
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